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Klinik für Chirurgie erhält Qualitätszertifikat für minimal invasive Verfahren

Hochkomplexe Chirurgie durchs Schlüsselloch? Das beherrscht die Klinik für Chirurgie am St.-Johannes-Hospital Dortmund (JoHo) besonders gut. Bescheinigt wurde ihr das jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV). Seit Anfang Februar darf sich das Dortmunder Kompetenzzentrum für minimal invasive Chirurgie am JoHo mit dem Zertifizierungs-Logo der DGAV schmücken.

An so ziemlich allen deutschen Kliniken arbeiten Mediziner seit langem minimal invasiv. Die Ärzte entscheiden sich also nicht für einen großen Schnitt, sondern für mehrere kleine. Über die Schnitte werden Kameras und spezielle Instrumente eingeführt, mit denen die Operation durchgeführt wird. Warum also wird ausgerechnet die Klinik für Chirurgie am JoHo zertifiziert?

Das Zertifikat der DGAV bestätigt der Klinik am JoHo, viele komplexe Operationen in durchweg sehr guter Qualität mittels minimal invasiver Verfahren durchzuführen. Außerdem hebt die DGAV hervor, dass die Klinik am JoHo entsprechende Sprechstunden anbietet, in denen die Patienten wertvolle Informationen über Eingriffe dieser Art erhalten. In eigens einberufenen Konferenzen besprechen die Mediziner den Behandlungsverlauf, um so eine kontinuierliche Verbesserung der Behandlung zu erzielen. Auch das bewertete die DGAV als äußert positiv. Fazit der DGAV: Die Expertise mit minimal invasiven Verfahren ist am JoHo sehr hoch.

Für Prof. Dr. med. Ulrich Bolder, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, liegen die Vorteile minimal invasiver Verfahren auf der Hand: Durch die viel kleineren Schnitte hätten die Patienten deutlich weniger Schmerzen, eine schnellere Erholungszeit und ein geringeres Komplikationsrisiko.

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