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Dem Krebs davon fahren: JoHo lädt ein zur Radwandertour

Es geht nicht um Bestzeiten, Trophäen oder Rennen. Sondern darum, wieder Selbstbewusstsein zu schöpfen. Erhalten Menschen die Diagnose Krebs, ist das für die Betroffenen wie ein Schlag ins Gesicht. Um Erkrankten und Genesenen wieder Hoffnung zu geben, laden die Psychoonkologinnen Ursula Weber vom St.-Johannes-Hospital Dortmund und Susanne Grohmann von der Gelderland-Klinik zu einer fünftägigen Radtour für Krebskranke ein.

Die Premiere dieser Tour im  vergangenen Jahr war ein voller Erfolg: Neun Teilnehmer zwischen 38 und 76 Jahren legten jeden Tag bis zu 70 Kilometer zurück, überwanden vom Pfingststurm „Ela“ umgestürzte Bäume und erlebten dadurch ein besonders inniges Gemeinschaftsgefühl. Laut Weber und Grohmann hätten am Ende der fünf Tage alle deutlich glücklicher und stärker gewirkt. Auch vor und nach der Reise verteilte Fragebögen hätten das belegt.

Diese Erfolgsgeschichte wird im kommenden Juni wiederholt: Vom 1. bis 5. Juni radeln Ursula Weber und Susanne Grohmann mit zwölf Teilnehmern entlang des Niederrheins. Die Route führt über Kempen, Wachtendonk, Arcen in den Niederlanden, Kevelaer, Geldern, Xanten, Emmerich und Wesel bis Voerde. Die Etappen sind jeweils zwischen 40 und 50 Kilometer lang, die gesamte Strecke geht über 230 Kilometer. Niemand soll sich dabei überfordern: Alle Quartiere der fünftägigen Tour liegen in der Nähe von Bahnhöfen. Wer eine Etappe auslassen möchte, kann stattdessen jederzeit den Zug nehmen. Und das, ohne auf gemeinsame Abende verzichten zu müssen.

Mitfahren kann jeder, der möchte. Je nach Stadium der Krebserkrankung sollten Interessierte aber vorher mit ihrem Arzt klären, ob eine Teilnahme körperlich möglich ist. Weitere Informationen gibt es bei Ursula Weber unter der Telefonnummer (0231) 1843 35648 oder per Mail an ursula.weber@joho-dortmund.de.

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