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Augenklinik operiert Pfarrer aus Sansibar

Professor Dr. Markus Kohlhaas untersucht die Schädigungen am Auge von Pfarrer Anselmo Mwang´Amba.

Batteriesäure hat Gesicht, Oberkörper und Arme des Pfarrers Anselmo Mwang´Amba verätzt. Im September 2013 griffen Islamisten den heute 66-Jährigen in seiner Heimat Sansibar an, seitdem ist der Schmerz sein ständiger Begleiter.

Batteriesäure hat Gesicht, Oberkörper und Arme des Pfarrers Anselmo Mwang´Amba verätzt. Im September 2013 griffen Islamisten den heute 66-Jährigen in seiner Heimat Sansibar an, seitdem ist der Schmerz sein ständiger Begleiter.

 

Die Spezialisten der Augenklinik im St.-Johannes-Hospital wollen Pfarrer Anselmo Mwang´Amba nun seine Lebensqualität wiedergeben. Denn neben Verletzungen der Haut trug der Geistliche starke Narben an der Augenhornhaut davon. Das Team um den Dortmunder Spezialisten Prof. Dr. Markus Kohlhaas wird versuchen, sein Sehvermögen zu verbessern. Zusätzlich wird am linken Auge eine Katarakt-Operation durchgeführt, von der sich die Mediziner einen deutlichen Sehgewinn für den Pfarrer versprechen.

 

Weil Pfarrer Anselmo Mwang´Amba mittellos ist und keine Krankenversicherung hat, führt die Augenklinik des St.-Johannes-Hospitals diesen Eingriff und die umfassende Nachversorgung kostenlos durch.

 

In Deutschland befindet sich der Pfarrer dank der Organisation missio und der Kirchengemeinde von Welver, die ihn außerdem in das Klinikum Stadt Soest gebracht hat. Dort unterzog sich der Geistliche Operationen zur Entlastung seiner stark vernarbten Haut.

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