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Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Bundesministerium für Gesundheit, die Deutsche AIDS-Stiftung und die Deutsche AIDS-Hilfe initiieren seit 1988 einen Aktionstag zum Thema AIDS – und zwar immer am 1. Dezember. So auch in diesem Jahr: Die Institutionen wollen damit Solidarität mit den HIV-Betroffenen zeigen und fordern.

 

Als Gesundheitsunternehmen stehen wir hinter dem Welt-AIDS-Tag und möchten mit diesem Artikel unseren Beitrag leisten, um auf die immer noch bestehende Gefahr von Neuinfektionen, deren Zahl ansteigend ist, hinzuweisen.

 

Der Welt-AIDS-Tag soll insbesondere Verantwortliche in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft daran erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Außerdem soll bewusst gemacht werden, dass nicht überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden, um einer Infektion vorzubeugen oder diese zu behandeln.

 

Der diesjährige Welt-AIDS-Tag steht unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ und soll ganz persönliche Gewissensfragen aufzeigen. Laut den Organisatoren wüssten die meisten Menschen, dass sie im Alltag vor HIV sicher sind. „Aber in den Situationen, in denen es auf dieses Wissen ankommt, vertrauen manche doch nicht darauf – die Ängste sind stärker“, heißt es auf der Internetseite des Welt-AIDS-Tages. Darum frage die Kampagne: „Was wäre, wenn der Mensch Dir gegenüber HIV hätte? Was würdest Du tun?“

 

Auf der offiziellen Internetseite zum Welt-AIDS-Tag haben die oben genannten Institutionen Fakten zu dem Virus gesammelt, die wir an dieser Stelle zitieren:

•Weltweit leben etwa 35 Millionen Menschen mit HIV.


•Pro Jahr kommt es zu ca. 2,1 Millionen Neuinfektionen, davon etwa 240.000 bei Kindern.


•Nur 37 Prozent der Betroffenen haben bislang Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten.


•Seit Anfang der 80er Jahre bis 2013 haben sich etwa 78 Millionen Menschen mit HIV infiziert; 39 Millionen Menschen sind bereits an den Folgen gestorben.


•Mit fast 70% aller HIV-Neuinfektionen ist Afrika südlich der Sahara am stärksten betroffen.


•Besonders in Ost-Europa und Zentralasien ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen, 2013 allein um 110.000.


•In Deutschland leben heute rund 80.000 Menschen mit HIV.


•Etwa 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von AIDS gestorben.

 

Weitere Informationen zum Thema HIV und zum Welt-AIDS-Tag gibt es hier.

 

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