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Barrierefreiheit: Besonderer Service im JoHo

Nach einer aktuellen Untersuchung sind etwa 16 Prozent der erwachsenen Gesamtbevölkerung in Deutschland von Hörverlust oder Schwerhörigkeit betroffen. Dabei kommen leicht- und mittelgradige Fälle von Schwerhörigkeit am häufigsten vor. Um das St.-Johannes-Hospital barrierefrei zu gestalten, gibt es für Patienten mit eingeschränktem Hörvermögen ein Hörsystem, das individuell eingestellt werden kann.

Der medizinische Ausdruck für Schwerhörigkeit ist Hypakusis und bezeichnet eine Minderung des Hörvermögens. Bei manchen Betroffenen ist dieses nur geringfügig beeinträchtigt, andere wiederum leiden unter vorübergehendem oder dauerhaftem Hörverlust. Wenn Menschen nur noch einzelne Töne und Geräusche oder gar keine Laute mehr hören können, spricht man von Gehörlosigkeit. Um Patienten und Besuchern des JoHo, die ein Hörgerät oder ein Cochlea-Implantat (CI) tragen, die Ankunft im Krankenhaus zu erleichtern, gibt es das Hörsystem Soundshuttle. Es wird an der Information in der Eingangshalle des JoHo eingesetzt und soll eine bessere und „lärmfreie“ Auskunft am Empfangsschalter ermöglichen.

Hintergrundgeräusche ausblenden
Hörgeräte- oder CI-Träger müssen hierfür mit dem Wahlschalter ihrer Hörhilfe das Programm T-Spule einschalten. Die Mitarbeiterinnen am Empfang benutzen dann im Gespräch ein Mikrofon, das mit dem Soundshuttle verbunden ist. Das Gesprochene wird direkt auf das Hörgerät oder CI übertragen. Störende Hintergrundgeräusche sind dann ausgeblendet.

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