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Den Körper als Ganzes sehen

Sind unsere Muskeln verspannt oder haben wir Nacken- und Rückenschmerzen, fühlen wir uns blockiert und schnell reizbar. Neugeborenen geht es da nicht anders. Eltern, deren Babys eine auffällige Haltung einnehmen oder einen komplizierten Geburtsverlauf hatten, rät Beate Meißner, Leitende Hebamme der Geburtshilfe am St.-Johannes-Hospital, zur osteopathischen Behandlung ihres Kindes. „Nach einer spontanen Geburt sind Blockaden selten“, sagt Beate Meißner. Wenn aber das Baby lange im Bauch in einer Zwangshaltung gelegen hat, durch Kaiserschnitt oder mit Saugglocke entbunden wurde, können belastende Spannungen und Blockaden entstehen. „Die Kinder nehmen dann eine Schonhaltung ein, trinken schlechter und entwickeln sich verzögert. Da gilt es zu handeln.“ Die Baby-Osteopathie wird dreimal in der Woche, in Kooperation mit zwei physiotherapeutischen Praxen, im JoHo angeboten. Das Besondere: Bei dieser Diagnose- und Heilmethode wird der Körper als Ganzes gesehen und davon ausgegangen, dass er in der Lage ist, sich selbst zu heilen. Voraussetzung ist aber dessen Beweglichkeit, um sich selbst versorgen zu können. Der Osteopath untersucht daher den ganzen Körper, lokalisiert Bewegungseinschränkungen und lockert sie.

 

Eine sinnvolle Ergänzung

Beate Meißner, die in 26 Jahren als Hebamme etwa 3.000 Kindern auf die Welt geholfen und im vergangenen Jahr 1.468 Geburten im JoHo gezählt hat, beschreibt diese Behandlungsmethode als sinnvolle Ergänzung zur kinderärztlichen und orthopädischen Untersuchung. „Die Babys empfinden die Behandlung als sehr angenehm“, erklärt sie. „Sie entspannen sich, lassen locker und schlafen danach oft ein.“

 

Das St.-Johannes-Hospital ist die einzige Klinik in Dortmund, die die kostenlose Baby-Osteopathie anbietet.

 

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

am St.-Johannes-Hospital

Ltd. Hebamme Beate Meißner

Tel.: (0231) 18 43 – 35 611

E-Mail: gynaekologie@joho-dortmund.de

www.joho-dortmund.de

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