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Herzkissen für Brustkrebspatienten

Frauen und Männer aus Dortmund widmen sich seit 2011 auf eine ganz besondere Weise dem Kampf gegen Brustkrebs. Sie nähen herzförmige Kissen und spenden diese dem St.-Johannes-Hospital. So auch jetzt: Am Freitag brachten Barbara Wolf und Nadia Leihs vom Verein „Dortmunder Herzkissen“ 60 solcher Kissen vorbei, die Psychoonkologin Ursula Weber freudestrahlend in Empfang nahm.

 

„Ein Herzkissen ist für die Brustkrebspatienten unseres Brustzentrums mehr als ein Symbol“, sagte Weber. Wolf führte vor, welchen Nutzen die Kissen haben: „Alle Frauen, die an der Brust operiert wurden, haben eine Narbe unter der Achsel“, so Wolf. Damit der Arm nicht ständig in Berührung mit der Wunde kommt, können Frauen das Kissen dazwischen legen. „Für viele unserer Patienten ist das mehr als eine nette Geste, viele fangen vor Rührung an zu weinen“, erzählte Weber.

 

Genäht werden die Herzkissen von aktuell 36 Ehrenamtlichen. Allein in diesem Jahr brachten sie nun insgesamt 340 Herzkissen ins Brustzentrum am St.-Johannes-Hospital. „Bei 350 Erstdiagnosen jährlich brauchen wir eigentlich noch mehr Kissen“, bat Weber.

 

Der Verein finanziert sich durch Spenden, Sponsoring und durch die Mitgliedsbeiträge. Wer helfen möchte – finanziell oder beim Nähen – erhält weitere Informationen auf der Internetseite www.dortmunderherzkissen.de.

Nadia Leihs und Barara Wolf brachten Ursula Weber (von links) 60 Herzkissen. Foto: Hameister

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