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Neues Endometriose Zentrum in Dortmund

Prof. Robert Greb (von rechts nach links) und Prof. Karl-Werner Schweppe freuen sich mit Oberarzt Maciej Mierzwinski und PD. Dr. Georg Kunz über die Zertifizierung des Endometriose Zentrums am St.-Johannes-Hospital in Dortmund.

Fürchterliche Unterleibsschmerzen, ein eventuell unerfüllter Kinderwunsch – das und mehr zeichnet die Frauenkrankheit Endometriose aus. Die medikamentöse und die chirurgische Therapie beherrschen die Mediziner der Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin am St.-Johannes-Hospital. Dank des exzellenten Behandlungsspektrums verfügt die Klinik nun über ein zertifiziertes Endometriose Zentrum.

 

Zur Zertifizierung kamen am Mittwochabend nicht nur niedergelassene Gynäkologen aus Dortmund, sondern auch Prof. Dr. med. Karl-Werner Schweppe von der Zertifizierungskommission der Endometriosezentren und als Vorsitzender der Stiftung Endometriose-Forschung. Er überreichte dem Gynäkologie-Chefarzt des JoHo, PD. Dr. med. Georg Kunz, und dem Oberarzt Maciej Mierzwinski die Zertifizierungsurkunde.

 

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe behandelt schon seit langer Zeit an Endometriose erkrankte Patientinnen. Mit dem Zertifikat ausgezeichnet wurde die Klinik jetzt, weil sich hier ein umfassendes Spektrum aller zur Therapie gehörenden Angebote findet – sowohl mit internen, als auch mit externen Kooperationspartnern.

 

Nicht nur Schweppe hielt am Mittwochabend einen Fachvortrag für seine ärztlichen Kollegen, auch Prof. Dr. med. Robert Greb referierte zum Thema Endometriose. Greb kommt vom Kinderwunschzentrum Dortmund, mit dem das JoHo schon viele Jahre zusammenarbeitet, und erläuterte die Chancen einer spontanen Schwangerschaft und die anderer Methoden. „Für Frauen mit Endometriose muss es nicht unbedingt schwieriger sein, schwanger zu werden“, sagte er und führte sogleich alle Behandlungsmöglichkeiten auf.

 

Die Zertifizierungskommission wird die Prozesse am Endometriose Zentrums am JoHo begleiten, es werden Überwachungsaudits stattfinden. Sinn dieser Begehungen ist es, eine gleichbleibend hohe Behandlungsqualität für die Patientinnen sicherstellen zu können.

 

Übrigens: Pünktlich zur Zertifizierung ging auch die Internetseite des Endometriose Zentrums online. Dort finden sich gebündelt alle Ansprechpartner und Informationen.

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