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Sterben als Teil des Lebens

In Würde sterben – das wünschen sich die meisten Menschen, die sich mit dem Tod auseinandersetzen. Doch was bedeutet eigentlich Sterben in Würde, was gehört dazu?

Der angemessene Umgang mit sogenannten Patientenverfügungen bzw. Vorsorgevollmachten steht seit vielen Jahren im Mittelpunkt einer bis in die Gegenwart andauernden Debatte. Mitte 2016 hat das Bundesverfassungsgericht in einem Beschluss angemahnt, dass Patientenverfügungen konkret zu formulieren sind. Dabei geht es nicht um die grundsätzliche Sinnhaftigkeit als vielmehr die konkreten Anforderungen an die nähere Ausgestaltung.

Zeitungen berichten über die zunehmende Zahl von Sozialbestattungen. Das Sprichwort "Umsonst ist nur der Tod" geht einem schon mal schnell über die Lippen. Doch das stimmt nicht so ganz.

Obwohl das Sterben ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist, fixiert sich die moderne Gesellschaft auf das Jetzt und verdrängt weitgehend den Tod aus dem Alltag.

Gemeinsam mit dem DICV Paderborn, SKM Dortmund e.V. und der Katholische Stadtkirche Dortmund laden wir zu einer öffentlichen Veranstaltung ein, um über dieses Thema aufzuklären und zu diskutieren. Am 3. November kommen Praktiker aus der Medizin, Seelsorge, Sozialarbeit und dem Bestattungshandwerk zu Wort. Die Fachleute werden u.a. über Vorsorgeinstrumente, die Würde des Sterbens sowie dem Menschen angemessene Formen der Beisetzung und des Abschiednehmens informieren.

 

Zeit: 3. November 2016, 18 Uhr Ort: Kath. Centrum, Propsteihof 10, Dortmund

Referenten:

  • Dr. Johannes Wunderlich, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Geriatrie, St.-Elisabeth-Krankenhaus Do-Kurl
  • Elisabeth Ewert, Leitung des Betreuungsvereins beim SKM-Dortmund
  • J. Stöber, Bestatter in Dortmund
  • Pastor Ansgar Schocke, Dortmund

 

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Hier finden Sie den Flyer.

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