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Bei Durst fehlen dem Menschen schon 0,5 Liter Wasser

Wasser - für jeden überlebenswichtig. Viele Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf diesen Missstand wollen die Vereinten Nationen am Weltwassertag am 22. März hinweisen. Foto: iStock
Wasser - für jeden überlebenswichtig. Viele Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf diesen Missstand wollen die Vereinten Nationen am Weltwassertag am 22. März hinweisen. Foto: iStock

Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) leiden weltweit über eine Milliarde Menschen an unzureichender Versorgung mit Trinkwasser, 2,5 Milliarden Menschen verfügen nicht über sanitäre Einrichtungen. Mit dem Weltwassertag am 22. März wollen die UN auf diese Missstände hinweisen, ein Aktionsprogramm soll das Ziel greifbarer machen, dass bald niemand mehr dursten muss.

 

Die Menschen aus reichen Industrieländern dursten auch – nicht etwa, weil ihnen Trinkwasser fehlt, sondern weil sie die falschen Getränke trinken oder schlicht das Trinken vergessen. „Wer schon das leichteste Durstgefühl verspürt, dem fehlen schon 0,5 Liter Wasser“, sagt Dr. Yuriko Stiegler, Chefärztin des Instituts für Labormedizin am St.-Johannes-Hospital. Wer zu wenig trinkt, hat schnell mit Kopfschmerzen, einer geringeren Leistungsfähigkeit, Übelkeit, einem trockenen Mund und Appetitlosigkeit zu kämpfen. „Bei einem dauerhaften Mangel besteht die Gefahr von Nierensteinbildung, Harnwegsinfektion oder Verstopfung“, warnt Stiegler. Auch neurologische Symptome durch die Verschiebungen im Elektrolythaushalt könnten eine Folge sein.

 

Wer also zu wenig getrunken hat, muss schnell gegensteuern – am besten mit Mineralwasser. Denn: Kaffee, Tee und andere Getränke können das Wasser nicht ersetzen, einige entziehen dem Körper sogar Wasser und Mineralien.

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