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Feierlichkeit zum 20-jährigen Bestehen der Palliativstation

Mit Fachvorträgen und dem Kabarettisten Fritz Eckenga

Die Palliativstation im St.-Johannes-Hospital feierte Ende Januar ihr 20-jähriges Bestehen in der Eventkirche Dortmund. 210 Gäste kamen, die sich aus Mitarbeitenden, Kooperationspartnern und Fachleuten zusammensetzten.

In festlichem Ambiente der ehemaligen Kirche präsentierte sich im Rahmen des offiziellen Programms das Palliativ-Stationsteam mit seiner Arbeit, in dem es persönliche Motivationen der eigenen Arbeit und Wünsche für die Zukunft vorstellte. Dazu gab es viele eindrucksvolle und aussagekräftige Bilder aus dem täglichen Stationsleben, die auf einer großen Leinwand im Hintergrund liefen. Der Verwaltungsratsvorsitzende, Herr Prof. Dr. Martin Rehborn, sowie der Sprecher des Palliativ- und Hospiznetzes Dortmund, Herr Robert Kunze, sprachen anerkennende Grußworte.

Höhepunkte der Veranstaltung waren die Gastreden von Frau Univ.-Prof. Dr. med. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München, sowie von Herrn Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Berlin. Beide Festredner betonten die Wichtigkeit palliativmedizinischer Versorgung und die gesellschaftliche Verantwortung für die Schaffung entsprechender Strukturen. Abgeschlossen wurde das offizielle Programm, durch das der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2, Herr PD Dr. Ralf Georg Meyer, führte, durch den Kabarettisten Fritz Eckenga, der sich auf gewohnt humorvolle und wertschätzende Weise des Themas aus unterschiedlichen Perspektiven annahm.

Nach dem offiziellen Programm gab es ausreichend Gelegenheit, sich bei Essen und Getränken auszutauschen und den Festabend in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Spezialisierte Strukturen

20 Jahre sind vergangen, seit die erste Palliativstation in Dortmund bei uns im St.-Johannes-Hospital mit sieben Betten für schwersterkrankte und sterbende Menschen  eröffnet wurde. In diesen 20 Jahren hat sich das Bewusstsein für die Palliativversorgung der Bürger deutlich geschärft. Neben der Palliativstation im JoHo entstanden weitere sinnvolle Strukturen für die Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase und ihren Angehörigen. Gemeinsam mit den Malteser Hospizdiensten St. Christophorus bot die Palliativstation im St.-Johannes-Hospital die ersten spezialisierten Strukturen für die Palliativversorgung in Dortmund an. In den folgenden Jahren entwickelten sich zahlreiche weitere Angebote im stationären und ambulanten Bereich.

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Gründung des Palliativ- und Hospiznetz Dortmund im Jahr 2011. Gleichzeitig erfolgte hier im St.-Johannes- Hospital  ein kontinuierlicher Aufbau einer konsiliarischen Betreuung schwersterkrankter Patienten auf den Krankenhausstationen außerhalb der Palliativstation durch den Palliativmedizinischen Konsiliardienst.  In den letzten 20 Jahren wurden auf unserer Palliativstation mehr als 4.000 Patienten palliativmedizinisch versorgt, zusätzlich etwa 1400 Patienten durch den Palliativmedizinischen Konsiliardienst allein in den letzten 5 Jahren. Die Zahl der Anfragenden steigt weiter. Zukünftig ist ein weiterer Ausbau dieser Versorgungszweige geplant.

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