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Krankenhausinformationen Coronavirus

Verkürzte Besuchszeiten im St.-Johannes-Hospital

Um eine weitere Verbreitung des Coronavirus und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zu reduzieren, werden ab Montag (09.03.) die offiziellen Besuchszeiten in Absprache mit den anderen Krankenhäusern in der Dortmunder Innenstadt und dem Gesundheitsamt auf die Kernzeit von 15 bis 18 Uhr verkürzt.

Ausnahmen sind selbstverständlich in Absprache mit dem Stationspersonal möglich.

Im St.-Johannes-Hospital werden ebenfalls ab dem 09.03. die Nebeneingänge verschlossen, so dass der Zugang durch den Haupteingang und die Magistrale vom Parkhaus aus erfolgt.

Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Informationsschreiben der Dortmunder Krankenhäuser und des Gesundheitsamtes

Krankenhausinformationen zum sinnvollen Verhalten bei aktuellem Auftreten des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2
In zahlreichen Ländern weltweit treten aktuell Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 auf. Diese Infektionen werden auch als COVID-19 (Coronavirus Disease 2019) bezeichnet.


Vor allem in den Wintermonaten führen Erreger wie Influenza- oder Noroviren regelmäßig zu starken Häufungen von Infektionserkrankungen, die immer eine große Herausforderung für das Gesundheitswesen und vor allem für Krankenhäuser bedeuten. Denn neben der Behandlung dieser zum Teil schwer Erkrankten muss auch die Versorgung aller anderen Patienten sichergestellt bleiben. COVID-19 bildet für unsere Arbeit im Grunde keine Ausnahme, außer dass wir uns auf eine stark ansteigende Zahl von Fällen einstellen müssen.


Denn auch beim Auftreten einzelner oder zahlreicher COVID-19-Fälle ist das wichtigste Ziel von Krankenhäusern, dass alle Patienten weiterhin kompetent und angemessen medizinisch versorgt werden können, egal ob sie mit Herzinfarkt, Unfallverletzungen, Schlaganfall, Blinddarmentzündung, einer Risikoschwangerschaft, einer schweren Infektion mit SARS-CoV-2 oder irgendeiner anderen ernsten Erkrankung eingeliefert werden.
Um dieses Ziel zu erreichen brauchen die Krankenhäuser die Unterstützung aller!

Wir bitten Sie daher alle folgenden Punkte dringend zu beachten:


 Vermeiden Sie unnötige Krankenhausbesuche!
Gerade im Krankenhaus ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung besonders hoch. Dieses betrifft nicht nur Patienten, Angehörige und Besucher, sondern auch das Krankenhauspersonal. Leider kommt es aktuell zu Lieferengpässen bei hygienischen Schutzartikeln. Um Mitarbeiter, Patienten und Besucher dauerhaft wirksam schützen zu können, müssen diese Materialien daher vernünftig und effizient eingesetzt werden. Ein erkrankter Mitarbeiter kann keine Patienten versorgen!


Das bedeutet:
 Kommen Sie nur in die Notaufnahmen der Krankenhäuser, wenn Sie wirklich schwer erkrankt sind!
 Verzichten Sie derzeit auf Patientenbesuche und schützen Sie damit sich und andere!
 Die Zahl von Besuchern im Krankenhaus muss eingeschränkt werden, nur einzelne enge Angehörige sind aktuell erwünscht!
 Lassen Sie Ärzte und Pflegepersonal im Krankenhaus in Ruhe arbeiten!
Die Belastung der Mitarbeiter ist aktuell auch ohne Fälle von COVID-19 schon sehr hoch und wird auf absehbare Zeit noch größer werden.
 Sehen Sie daher auch von telefonischen Anfragen zu dieser Erkrankung in den Notaufnahmen ab!
 Wenden Sie sich zunächst an Ihren Hausarzt oder an das Dortmunder Gesundheitsamt. Hier wurde eine Telefon-Hotline (0231 50 13150) und für begründete Verdachtsfälle ohne schwere Erkrankung die Möglichkeit einer Testung auf SARS-CoV-2 eingerichtet.
 Helfen Sie uns, immer gut vorbereitet zu sein!
Auch wenn die Zahl von COVID-19-Fällen stark ansteigen sollte, brauchen wir ALLES um ALLE Patienten weiterhin optimal versorgen zu können:
 Gehen Sie Blut spenden! Im Falle steigender Infektionszahlen wird die Zahl möglicher Blutspender geringer, Blut wird aber immer gebraucht. ( https://www.blutspendedo.de/)



 Helfen Sie unsere Ressourcen zu sparen und verzichten Sie auf unnötige Krankenbesuche, denn Desinfektionsmittel und Schutzmasken brauchen wir nicht nur bei Operationen viel dringender.
 Halten Sie sich und andere gesund!
SARS-CoV-2 wird durch Tröpfchen und über Hände und Gegenstände durch direkten oder indirekten Kontakt übertragen, indem das Virus auf die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen gelangt und dort in den Körper eindringt.
 Bleiben Sie daher auf Abstand zu anderen (>2m) und lassen Sie sich nicht anhusten oder anniesen!
 Husten und niesen Sie selbst in ein Einmal-Taschentuch, die Ellenbeuge oder direkt auf den Fußboden!
 Fassen Sie sich nicht mit den Händen in Mund, Nase oder Augen!
 Waschen oder desinfizieren Sie sich Ihre Hände so oft wie möglich und nötig!
 Verzichten Sie zur Begrüßung auf das Schütteln der Hände und Umarmungen!
 Nutzen Sie die frische Luft! Lüften Sie Räume regelmäßig und halten Sie sich gerne im Freien auf, hier brauchen Sie auch keine Schutzmasken.


Wir hoffen dringend auf Ihre Unterstützung, um in dieser besonderen Situation die medizinische Versorgung von Ihnen und Ihren Angehörigen auch weiterhin optimal gewährleisten zu können.

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